CHAMPIONTURNIER - MEISTER BILDENDER KÜNSTE
Die Besten im Wettbewerb vereint
 

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Champion Teilnahmesiegel 2018-2020 Wanger.docx

Für Markus Wanger, Doktor der Jurisprudenz war es wichtiger, das Wissen und Können von Turner, Goethe, Monet und Itten zu erlernen, sich von ihnen inspirieren zu lassen, als ein akademisches Kli- schee zu übernehmen; so entstand die ‘ars juris’ eines Autodidakten. Er beherrscht souverän alle Maltechniken zur Optimierung der Bildaussage, variierend zwischen pastosem Farbauftrag hapti- scher Qualität und lasierten, schimmernden Nuan- cierungen. Konturen macht er statt grafischer Hilfs- linien durch Pastosität des Farbauftrags sichtbar.
Die unterschiedlichen Licht- und Schattenspiele auf den Farbstrukturen zeichnen das Dargestellte, die Farbe schafft die Form, nach Gehalt und Material. In der bewusst gewollten Wirkung der Farben repli- zieren die eruptiv dickaufgetragenen oder lasieren- den zerfließenden Farbfl
ächen auch die Spontani- tät, die Freude des Augenblicks beim Malen wider.

In seinem Architekturzyklus bedeutender Gebäude Londons, New Yorks und Liechtensteins, entstan- den in der Mitte der 90er Jahre, dominiert die Sym- bolfarbe Blau, der er die Primärfarbe Gelb zuord- net, die mit den Vermischungen in alle Zwischen- töne des Grüns ein vom Inneren der Bauwerke aus- gehendes Licht vermittelt.
Ein Zyklus mit sehr hohem Kommunikationswert, denn zum Fragenkomplex der Urbanität werden in diesen Bildern ansatzweise Antworten übermittelt, die der Betrachter kognitiv ermitteln kann, sofern er sich mit Tenazität dem Werk widmet.
  aus Markus Wanger Time in picture - lex-art.webkat.de

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Licht und Dunkel - Blau und Gelb es sind nicht die Gegensätzlichkeiten, die Markus Wanger aufzeigen will, sondern die Beziehungen, das Miteinander, die Zusammen- gehörigkeit über die Farbaddition hinaus - das Spiel mit der Impression. Die Virtuosität nicht Reales auf zweidimensionaler Fläche in räumliche Architekturobjekte wachsen zu lassen, zeigt den Genius des Schöpferischen.

Dominante und verhaltene Farben, je nach dem Duktus des Bildes zeigen sich gravierend im variationsreichen Œuvre von Markus Wanger. Farbstrukturen treten an die Stelle des Gesehenen und heben das alltäglich Gegenständliche in abstrahierte Formen mit symbolhaftem Charakter, so erzeugt Wanger beim Betrachter die intendier- ten Stimmungen.

Landschaften und Architektur, Resultate vieler Studien und Reisen, löst er so auf, dass alles Zeitspezifische und sekundär Bedeutsame extrahiert zu sein scheint. Diese Prämisse zieht sich durch sein gesamtes Werken, gibt dem Betrachter den Eindruck des Herben, ungebrochen Kräftigen, auch dort wo Zerbrechliches, Diffiziles wie Blumen und Pflanzen in seinen Stillleben, gleichermaßen optima forma einer Hymne an die Schöpfung gemalt sind.

Seine Abstraktionen unterscheiden sich von der ersten Generation des Informels dadurch, dass die Intention des malenden Bildes bei ihm seinen Ursprung hat in einem zeitlich andauernden kognitiven Denkprozess; das Primat zur Bildentstehung. Er sublimiert die Metaphorik des universell Gültigen, wie er auch judikatorisch das Sekun- däre, das die Bildaussage stören könnte, kategorisch aus dem Bild eliminiert.

pp - 3.1105 Wanger- The Grand Theatre
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Urheberschaft alle Rechte bei Dr.jur.MARKUS WANGER / Konzept und Copyright für (1. Wettbewerb) Championturnier und (2. digitale Anthologie) Meister Bildender Künste ISSN 2199-6008