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Rupert Rosenkranz Ausbombung und Verlust seines Frühwerkes, und so stand er 1950 vor einem Neubeginn seiner künstlerischen Laufbahn. Er hat einmal gesagt: „In unserer unruhigen, zerstörerischen Welt brauchen wir einen Pol der Ruhe und Harmonie. - Wenn ich etwas gestalte, setze ich mein ganzes Herz hinein und mein ganzes Können. Das Schöpferische ist eine Mitteilung des innersten nach außen. - Die Kunst ist mein Lebensinhalt, und sie macht mich glücklich.“
Er war experimentierfreudig und immer auf der Suche nach neuen, technischen Möglichkeiten. So stieß er auf den Kunststoff, mit dem er in den 60er Jahren eine interessante Drucktechnik entwickelte, die er Elektrographie nannte. Zuerst benutzte er elektrische erhitzte Stichel, mit denen er sein Motiv in die Platte brannte. Später verfeinerte er die Technik und arbeitete auf einer 0,4mm PVC-Folie mit einer elektrischen Fräsernadel und chemischen Materialien. Außerdem ist der Druckvorgang anders als gewohnt, von einer Platte kann man in einem Druckgang alle Farben drucken. Jeder Druck ist ein Original-Künstlerhanddruck und nur in einer Kleinstauflage gedruckt.
Zahlreiche Einzelausstellungen in Imperia/Italien, Grande und Grenaa/Dänemark, Salzburg/Österreich, Frankfurt, Lübeck, München, Worpswede; 1962, Ausstellung im Museum für Völkerkunde Hamburg; viele weitere in Hamburg. Studienreisen führten ihn nach Italien, Frankreich, Spanien, Marokko, Tunesien, Jugoslawien, Griechenland u.a. nPolynesien.
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