CHAMPIONTURNIER - MEISTER BILDENDER KÜNSTE
Die Besten im Wettbewerb vereint
 

AROT - Menschenbilder - Afrika - eine Prinzessin

Oben: MENSCHENBILDER - Afrika eine Prinzessin -  rechts: FLAMMENDE STRELIZIEN
unten links : MENSCHENBILDER - EINGEKESSELT - unten Mitte: HOMMAGE an Lateinamerika

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AROT-MENSCHENBILDER 1 - EINGEKESSELT
UND RECHTEN DES HERRN

aus dem Zyklus.  MENSCHENBILDER - Zur Linken und zur Rechten des Herrn

AROT - M HOLOCAUST III
AROT - Menschenbilder HOLOCAUST I1

 aus dem Zyklus: HOLOCAUST : Links: III Mitte II -  Rechts ENTWURZELT
Rechts unten: ANGST:


Durch ihre multikulturellen Lebens- und Kunsterfahrungen entwickelte sie den progressiv dynamischen, aber auch hintergründig sensibel-melancholischen Malstil, mit dem sie Menschen, die ihr begegnen, charakterisiert
Mit der Rücksiedlung nach Europa und der Gewissheit um den endgültigen Abschluss jener südamerikanischen Epoche kann sie einen Lebensabschnitt einerseits als eine Reflexion an ihre Jahre in Venezuela und Kolumbien aufarbeiten und andererseits kommt neu hinzu, dass sie die Physiognomien der Menschen, die ihr hier in Europa begegnen und zu denen sich ein intensiverer Kontakt ergibt, anders, vielschichtiger erfasst.

Interessant ist der Kommentar, durch den AROT (ihr Pseudonym, mit dem sie ihre Werke signiert, aus dem Initial des Vornamens und den ersten drei Buchstaben ihres Mädchennamens Rodewald entwickelt) den Impetus zu ihren Bildschöpfungen erläutert:
Mein Hauptthema ist der Mensch - die Bilder sind Produkt meineer Auseinandersetzung, Reflexionen, Fragen zur Sinngebung der Existenz oder des Unbegreiflichen - ich gehe dabei spontan und intuitiv vor, ohne ein ‘bestimmtes Ziel’, eine “konkrete Vorstellung”, motiviert allein von dem Drang, in dem komplexen Mysterium des SEINS eine, wenn auch noch so kleine, Spur zu erhaschen - meines Seins und das des Anderen, nicht zuletzt,um unsere Seele von Angst und Machtlosigkeit zu befreien, sie frei zum Schwingen zu bringen
Mit meiner “inneren” Sichtweise der Welt, die sich durch vielschichtige (positive wie negative) persönliche Erfahrungen und Begegnungen in einem Spannungsfeld zwischen “gut” und “böse” / “richtig” und “falsch” geformt hat. - bewegen sich meine Gefühle und Leidenschaften, kreisen meine Gedanken - immer um ein Zentrum: der Mensch.
Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit zu stellen, tauche ich in Gefühlswelten, Individualitäten, Seele der Menschen, auf der Suche nach einem authentischen Gemeinsamen dieser Seelen - reflektiert in der “Collage” ihrer äußeren Erscheinungen - das sie zum Menschen macht.

Die Kunst ist ein Schritt vom sichtbaren Bekannten zum unsichtbaren Unbekannten
                                                           Kahil Gibran Jubran (6.1.1883 - 10.4.1931)

 Zyklus Freundschaften und mehr:
Untere Reihe links: Zwei Freundinnen - Mitte: Helene S. - Rechts: Mein Hermann

AROT - ZWEI FREUNDINNEN db_Dombrowski-Portrait_Helena_S_1
Champion Teilnahmesiegel 2018-2020
AROT - Flammende Strelizien

Eine ungewöhnliche Künstlerin ist Ange- lika Dombrowski, die von 1963-1968 an der HfBK Dresden bei Gerhard Stengel, dem später bekanntesten Aquarellisten in der DDR, und Gerhard Kettner, dessen Bildnisse im dtv-Lexikon der Kunst als „lyrische, humanistische Weltansichten“ beschrieben werden, studierte und diplomierte; zu einer Zeit, über die Günter Grass im Hinblick auf die Einheit von Kunst in den beiden deutschen Staaten folgendes formulierte: „...den Künstlern in und zwischen den Machtbereichen mangelt es nicht an Stoff, Reibung und Zeugungswut. Ihr patriotisches Begreifen misst weiter als Bundestagsdebatten und ZK-Beschlüsse; es gründet neue Traditionen, die oft genug der Politik und ihren Ansprüchen zuwiderlaufen.“

Als Günter Grass die Eigengesetzlichkeit der Künste proklamierte, hatte er bereits frühzeitig erkannt, dass ein befruchtender Austausch zwischen den produzierenden Künstlern in beiden Ideologien für den deutschsprachigen Kulturraum unabdingbar ist, sofern kosmopolitisches Denken erhalten bleiben soll. Das war in den 1960er Jahren jedoch im Bereich der DDR nicht erwünscht, sondern eine kommunistische Ideologie sollte alle Bereiche des Lebens erfassen, und besonders die Maxime für die Künste sein.

In dieser Wirrnis traf die junge Künstlerin ihr Schicksal in Gestalt eines Südamerikaners, so dass es sie für die kommenden drei Jahrzehnte zuerst nach Kolumbien und dann allein mit ihren Kindern Cecilia und Ciro für die folgenden zwanzig Jahre nach Venezuela verschlug. Erst Anfang der 1990er Jahre, gereift und mit einem neuen Lebenspartner, kehrte sie nach Europa, nach Bayern, zurück.

In den drei Jahrzehnten, die sie in einer Kultur lebte, deren Basis von den Azteken, Indios, Spaniern und Mexikanern geschaffen wurde, hat sie ihre Bild- aussage zur maximalen Form entwickeln können; es sind Manifestierungen divergierenster Empfindun- gen zwischenmenschlicher Kommunikation vom Maler zum Objekt.  Fortsetzung nächste Seite

AROT - Menschenbilder Entwurzelt  III
AROT Menschenbilderi-Angst
AROT- Menschenbilder -Portrait-Hermann

Urheberschaft alle Rechte ANGELIKA DOMBROWSKI / Konzept und Copyright für (1. Wettbewerb) Championturnier und (2. digitale Anthologie) Meister Bildender Künste ISSN 2199-6008